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Unser Speiseplan: bunt, pflanzenbetont und gut durchdacht

Schon gewusst?

Ein Blick hinter unseren Speiseplan

Das GREENs-Menü: bunt, pflanzenbetont und gut durchdacht

In diesem Artikel:

  • Was gibt es zum Mittagessen in der Schule?
  • Wer ist die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE)?
  • Welche Rolle spielt die DGE beim Mittagessen in der Schule?
  • Wie sieht ein gesundes Mittagessen nach DGE aus?
  • Der Ernährungskreis – Was steckt in einer Woche Mittagesse?
  • Gesunde Ernährung nicht nur auf dem Teller: Wie schauen über den Tellerrand

Was gibt es zum Mittagessen in der Schule?

Warum sind vegetarische Gerichte so häufig vertreten und Fleisch eher die Ausnahme? Warum stehen so viele Gerichte mit Hülsenfrüchten auf dem Speiseplan? Hinter all dem stecken gute Gründe. Antworten auf die Fragen, die sich Kinder, Eltern und Lehrkräfte stellen, gibt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.

Wer ist die Deutsche Gesellschaft für Ernährung und was macht sie?

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) ist eine Fachgesellschaft, die sich mit den Themen Ernährung, Gesundheit und Lebensmittelforschung beschäftigt. Auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse entwickelt die DGE fundierte Ernährungsempfehlungen für die Menschen in Deutschland. Diese dienen als verlässliche Orientierung für eine ausgewogene, gesundheitsfördernde und zunehmend auch nachhaltige Ernährung im Alltag.

Aufgaben der DGE sind unter anderem:

  • Entwicklung und Veröffentlichung von Ernährungsrichtlinien zur Reduzierung des Risikos für Krankheiten, die durch unausgewogene Ernährung entstehen können.
  • Erforschung der Zusammenhänge zwischen Ernährung und Gesundheit
  • Beratung von Politik, Institutionen und Verbraucher:innen zu Ernährungsfragen
  • Fortbildung und Zertifizierung von Ernährungsfachkräften
  • Erstellung von Referenzwerten für die Nährstoffzufuhr in Deutschland

Welche Rolle spielt die DGE beim Mittagessen in Schulen?

Auch für die Gemeinschaftsverpflegung gibt die DGE mit ihrem DGE-Qualitätsstandard für die Verpflegung in Schulen (2023) Empfehlungen und Richtwerte vor. Diese enthalten konkrete Vorgaben wie häufig und in welcher Qualität bestimmte Lebensmittel für ein gesundes, ausgewogenes, kindgerechtes und nachhaltiges Mittagessen in der Schule verwendet werden (vgl. S. 44 f.).

Wie sieht ein gesundes Mittagessen aus?

Lecker, bunt und pflanzenbetont – gesund für uns und den Planeten!

Bunt und gesund essen und dabei die Umwelt schonen, das sind die DGE-Vorgaben. Wer sich überwiegend von Obst und Gemüse, Vollkorngetreide, Hülsenfrüchten sowie pflanzlichen Ölen ernährt, schützt nicht nur seine Gesundheit, sondern schont dabei die Ressourcen des Planeten – ein Ansatz, den auch die Planetary Health Diet verfolgt.

Die Tabelle (Auszug aus der Leistungsbeschreibung 2024) zeigt, welche Lebensmittelmengen für die einzelnen Lebensmittelgruppen innerhalb von fünf Verpflegungstagen vorgesehen sind.

Deutlich wird: Das Schulmittagessen soll ausgewogen, überwiegend pflanzlich und reich an Hülsenfrüchten gestaltet sein, mit 

  • maximal einmal Fleisch
  • mindestens einmal Fisch pro Schulwoche.

Für uns als Schulcaterer bedeutet das, unsere Gerichte über fünf Verpflegungstage hinweg entsprechend diesen Vorgaben zusammenzustellen. Wie sich das anschaulich darstellen lässt, zeigt unser Ernährungskreis.

Gesunde Ernährung nicht nur auf dem Teller

Der Blick über den Tellerrand

Wir legen großen Wert darauf, die DGE-Empfehlungen nicht nur einzuhalten, sondern abwechslungsreich zu gestalten.

  • Kreativ & lecker: Das gelingt einerseits durch vielfältige und leckere Gerichte, die wir unter anderem gemeinsam mit der Kantine Zukunft entwickelt haben. Mit 93 % Bio-Anteil, über 60 % pflanzlichen Menüs und ganz viel frischer Vielfalt haben wir unseren Speiseplan noch zukunftsfähiger gemacht.

  • Gesundes Essen von hier mit regionalen Wertschöpfungsketten: Außerdem arbeiten wir mit regionalen Anbieter:innen zusammen, unterstützen den Aufbau regionaler Wertschöpfungsketten wie zum Beispiel der Kichererbse. Auch deshalb stehen auf unserem Speiseplan viele Gerichte mit Hülsenfrüchten wie Kichererbsencurry oder Chili mit Kidneybohnen.

  • Praxisnahe Ernährungsbildung: Andererseits bringen wir Ernährungsbildung ganz praxisnah in den Schulalltag. An unseren drei Lernorten können Schüler:innen zum Beispiel beim Ackern auf dem Mitmachacker oder dem gemeinsam Kochen erleben, dass gesunde Ernährung Spaß macht.

Lust, mehr zur erfahren?